E-Mail von Valentin Mikhailin
5. November 2008Heute erreicht mich eine E-Mail von einem gewissen Valentin Mikhailin aus Russland mit der Bitte, ihm Schlafsäcke, warme Kleidung, Essen, Medizin und vielleicht sogar auch Geld für den kommenden, russischen Winter zu schicken, schließlich habe er seine Arbeit durch die globale Finanzkrise verloren und könne sich solche Mittel für sich und seine Mutter nicht leisten.
Klingt hart – härter ist jedoch die Tatsache, dass es sich hierbei um pure Abzocke handelt, denn mit Google stellt sich schnell heraus, dass der russische Student bereits seit 1998 solche E-Mails im November an die ganze Welt verschickt. Das Konzept seiner Briefe bleibt immer gleich, nur die Gründe, weshalb er Hilfe benötige, passen sich von Jahr zu Jahr entsprechend an.
Mein Tipp: Die E-Mail löschen und sich beim E-Mail Provider beschweren, wieso diese E-Mail nicht gleich in den Spam-Ordner gewandert ist.
Unterm Strich sind die Leidtragenden die, die wirklich über diesen Weg auf Hilfe hoffen, doch durch solche falsche Hilferufe, wie von Valentin Mikhailin, auch in Zukunft nur hoffen werden.